Bericht zur Thüringen-Tour 2017

Am 24. August 2017 war es soweit, nach kurzen anfänglichen Startschwierigkeiten, Andacht und Gebet, haben sich 14 Personen auf neun Motorräder verteilt und auf dem Weg Richtung Fulda gemacht. Dort war der erste Stopp am Point Alpha geplant mit Besichtigung des „Haus auf der Grenze“. Nach der Weiterbildung ging es dann zum Mittagessen nach Geisa. Frisch gestärkt ging es ein Stück der hessisch-bayrischen Grenze entlang und dann zu unserem Hotel nach Rohr im Thüringer Wald. Dort wurden wir bereits von sechs „Spreewäldern“ auf vier Mopeds erwartet, so dass sich die Gruppe auf 20 Personen und 13 Motorrädern erhöhte.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen Luthers, es ging hoch hinauf auf die Wartburg, Luthers Tintenklecks – der nicht mehr da war – und die Aussicht bestaunen. Wer wollte hat an der Führung teilgenommen, der Rest hat das Wetter genossen. Nach einer kurzen Fahrt ging es dann in die Altstadt Eisenachs für den üblichen Kaffee oder sonstige Erfrischungen. Dort hat sich die Gruppe aufgeteilt, ein Teil ist gemütlich Richtung Hotel aufgebrochen, der andere hat die kurvenreichere Strecke gewählt. Zum gemeinsamen Abendessen haben sich wieder alle im Hotel eingetroffen.

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam leichtes „Mosel-Feeling“ auf, allerdings hatten wir ein Dach über dem Kopf, es hat fast die ganze Nacht geregnet und gewittert. Da die Straßen noch sehr nass waren, wurde die geplante Fahrt durch den Thüringer Wald um etwa eine Stunde verschoben – so war auch genug Zeit für ein ausgiebiges Frühstück, der wichtigsten Mahlzeit am Morgen, und der anschließenden kurzen Andacht. Etwas verspätet wurden dann also die Kurven des Thüringer Waldes unsicher gemacht. Es gab einen kurzen Stopp bei dem Aussichtsturm in Rennsteig und auch in Schmücke, der höchst gelegenen Ansiedlung im Rennsteig-Gebiet.

Zurück im Hotel erwartete uns das Abendessen und zwei Bowlingbahnen, auf denen die ein oder andere ruhige Kugel geschoben wurde.

Sonntag, der letzte Tag bot noch mal viel Sonne. Nach dem Frühstück und der morgentlichen kurzen Andacht trennten sich die Wege der CGW-mot-Biker und der Spreewald-Biker. Wir machten uns auf den Weg nach Meiningen zu einer kleinen Baptistengemeinde um mit ihnen Gottesdienst zu feiern, während sich die Spreewälder bereits auf den Heimweg machten.

Nach dem Gottesdienst ging es auch für den Rest über Fulda, wo sich bereits einer der Biker Richtung Autobahn und Duisburg verabschiedete, Richtung Heimat mit einem letzten Stopp in Flensungen.

Während der vier Tage on Tour gab es keine nennenswerten Pannen oder Probleme, trotz der Tatsache, dass – gefühlt – jede Thüringer Baustelle besichtigt wurde, und der nassen Straßen aufgrund der heftigen Gewitter, blieben wir unfallfrei auf den kurvenreichen, engen Strecken. Der Sommer hat sich von seiner besten Seite gezeigt, außer etwa fünf Regentropfen gab es nur strahlenden Sonnenschein. Wir sind froh über die gute Gemeinschaft und Gott dankbar für all seine Bewahrung auf den insgesamt fast 900 km die gefahren wurden.

 

Simone Konrad

 

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10. Motorradgottesdienst in Hüttenberg

Liebe Bikerinnen und Biker,

in wenigen Wochen ist es wieder soweit. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren!

Eine herzliche Einladung zu unserem 10. Motorradgottesdienst am 17. September 2017 nach Hüttenberg (für Insider: Hörnsheim).

Ja, es ist bereits der 10. Gottesdienst, den wir feiern dürfen. Wir freuen uns sehr, wenn wir euch an diesem Tag in unserem Gemeindehaus willkommen heißen dürfen.
„Never give up – gib niemals auf“ lautet das Thema dieses Motorradgottesdienstes, zu dem wir den National President des CMA-Germany (CHRISTIAN MOTORCYCLISTs ASSOCIATION) Hans-Jürgen Neuschäfer erwarten.

Frisch gestärkt durch ein leckeres Mittagessen machen wir uns auf den Weg. Wir planen eine gemeinsame Ausfahrt über ca. 90 km.
Bitte sorgt für genügend Sprit im Tank, damit keiner unterwegs liegenbleibt.
Wieder zurück erwartet uns Kaffee und Kuchen zum Ausklang.
Herzliche Grüße

Armin

Anfahrt zur Chrischona-Gemeinde Hüttenberg:

 

Gemeinsame Anfahrt zum Motorradgottesdienst von Norden (Raum Marburg) kommend:

Treffpunkt Lahntal-Sarnau Parkplatz an der Lahnbrücke Hauptstr.

  • Von der B 62 kommend gegenüber Kaphingst in die Hauptstraße
  • Nach ca. 500 m Parkplatz auf der rechten Seite
  • GPS-Koordinaten 50.86720 / 8.75674

Keine Anmeldung zur Anfahrt erforderlich – einfach rechtzeitig ankommen (08:45h).
Wir fahren pünktlich um 09:00 h ab.
Die Fahrt nach Hüttenberg dauert ca. 1 Stunde (70 km).
Bitte Beachten: Diese Anfart ist keine Veranstaltung des CGW-mot oder der Chrischona-Gemeinde Hüttenberg. Die Anfahrt erfolgt auf eigenes Risiko.

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Bericht zur Tour zu den Festspielen von Elspe 2017

OK, ich gebe es zu: Ich habe nicht wirklich in der Garage bei meinem Motorrad übernachtet. Aber wenn Samstag morgens um 07:30 h die Abfahrt ab Hüttenberg angesetzt ist, kann man durchaus auf den Gedanken kommen.

Naja: Wenn Winnetou einlädt und um 09:30 h  die Türen ins Festival-Gelände in Elspe öffnet, dann müssen wir entsprechend vor dem Aufstehen losfahren.

Und was stand da in Hüttenberg vor der Tür: 2 Blechboxen mit je 4 Rädern und  (m)ein Motorrad – ein zweites kam unterwegs noch dazu. Äh: Waren wir nicht die „Motorrad“-Arbeit?? Naja, aber manchmal geht es halt nicht anders und so mussten heute sechs Personen mit zwei Autos fahren und nur vier Personen durften die Freiheit auf zwei Rädern genießen.

So ging es nach kurzer Andacht und Gebet los und nach einer schnellen Autobahnanfahrt waren wir dann pünktlich da: Vier durchnässt von der letzten halben Stunde im Regen, aber den sechs trockenen Autofahrern nutzten ihre Regenschirme auch nicht viel.

Stuntshow, Pferdeshow, Musik-Programm und seit diesem Jahr ganz neu im Festival-Gelände Elspe die Falknerei mit eigener Greifvögel-Schau gehörten zum Vorprogramm. Nach dem Mittagessen startete dann das Hauptprogramm auf der Naturbühne: Insgesamt 52 Akteure und ein Weißkopfadler brachten Leben auf die Bühne. Winnetou I: Die bösen Eisenbahner wollen ihre Linie verbotenerweise durch das Apachen-Gebiet bauen. Old Shatterhand und Winnetou verhindern das, werden dabei Freunde und Blutsbrüder und Sam Hawkins hat viel gekichert, „wenn ich mich nicht irre. Hihihi“. Die Guten gewinnen, die Bösen verlieren; die Welt ist wieder ein Stück weit besser.

Ok, das Wetter ist auch besser geworden. Die Biker beschließen bei strahlendem Sonnenschein die Rückfahrt mit vielen Kurven des Rothaargebirges zu würzen. Gesagt – gefahren und so wurde dies rundum eine gelungene Tagestour – zumindest für uns Biker – die Autofahrer müsst Ihr selbst fragen.

Euer Michael

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Highway to Heaven – CGW-mot ist der Arbeitskreis des CGW, in dem sich motorradbegeisterte Christen zusammengefunden haben.