Alle Beiträge von Armin

Bericht Tagestour Elspe Festival

Morgens, 8 Uhr war das Treffen und die Abfahrt angesagt. Für mache war das gefühlt weit vor dem Aufstehen.
Doch es hatte keiner verschlafen und nach einer Kurzandacht und Gebet ging es dann los – 8 Motorräder, ein Auto, 15 Personen. Zunächst über die A45 bis nach Olpe , dann am Biggesee entlang nach Elspe. Nach einer kurzen Wartezeit, in der noch ein Bus einparkte, konnten wir dann auf die Parkplätze fast direkt am Eingang fahren.
Da wir ein Arrangement gebucht hatten, brauchten wir uns nicht der Menschenschlange am Haupteingang anstellen, sondern durften durch einen Nebeneingang direkt auf das Festivalgelände gehen. Aber nicht ohne, dass der Häuptling vorher seinen Federschmuck bekam. Noch auf dem Parkplatz bekam ich eine Mütze mit Federn verpasst. Die Nymphensittiche von Michael hatten dafür ihre Schwanzfedern gespendet (Natürlich sind die während der Mauser ausgefallen – es wurde keine Feder gerupft) und Michael hat sie an die Mütze montiert.
Immerhin konnten sich die Mitfahrer im Menschengewühl daran orientieren.
Auf dem Gelände wurden wir bereits von einem Mitarbeiter empfangen, der uns eine Empfehlung für die Besuche der einzelnen Veranstaltungen gab.

Als erstes stand die Pferdeshow „Action, Horses, Cascadeure“ Show auf dem Programm. Hier wurde gezeigt, wie die Akteure sich und ihre Pferde für die Hauptveranstaltung trainieren. Man ahnt, dass hier eine immense Arbeit dahintersteckt. Sei es den Pferden beizubringen über Luftballone zu laufen – der Knall imitiert das Schießen oder gar durchs Feuer zu gehen.
Als nächstes stand die Stuntshow „Nachts im Saloon – der geheimnisvolle Indianer“ auf dem Programm. Hier wurde gezeigt, wie die Schlägereien ablaufen. Es soll schon möglichst echt aussehen und doch tut sich keiner der Akteure dabei wirklich weh.
Mittagessen: Im „Silver Saloon“ war ein Tisch für uns reserviert und schon kurze Zeit nach der Bestellung wurde das Essen serviert.
Zum Abschluss des Vorprogramms haben wir die Musikshow „Dreams and Memories“ besucht. Ein Gruppe aus den USA interpretierte in einem Showprogramm verschiedene Evergreens.

Jetzt geht es endlich mit der eigentlichen Veranstaltung der Karl-May-Festspiele los.: „Im Tal des Todes“. Der Roman wurde auf der 96m breiten Naturbühne inszeniert. Bis zu 40 Pferden wurden bei dem Schauspiel eingesetzt. Außerdem kamen noch die Postkutsche, eine Westernbahn sowie ein Schiff zum Einsatz.

Nach viel Pulverdampf,  Feuer und fliegenden Fäusten ging das Stück nach ca. 2 Stunden zu Ende: die Bösen wurden bestraft und die Guten haben gewonnen.

Auch für die Rückfahrt haben wir uns dann für die A45 entschieden. Gegen 19:15 Uhr sind wir wieder in Hüttenberg angekommen. Auch über diesem Tag steht der Dank, für alles Erleben, für alle Bewahrung, für das gute Wetter und, und, und an unseren Gott.

Bericht von Armin

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Bericht Tagestour Diemelsee/Edersee

Früh morgens, fast noch vor dem Aufstehen geht es los.

Um 9 Uhr trafen wir uns, wie üblich, an der Ev. Chrischona-Gemeinde in Hüttenberg. Nach Lesung von Losung und Lehrtext, verbunden mit einer Miniandacht und einem Gebet sind wir dann aufgebrochen: 10 Motorräder, 12 Personen.

Das erste Ziel war Gladenbach-Weidenhausen. Hier stieß noch ein Mitfahrer aus Marburg dazu.

Weiter ging es über Bundesstraßen und Nebenstraßen zunächst nach Bad Berleburg. In einem Cafe nahe am Schloss gab es zunächst das gleichnamige Getränk.

Nach der Pause ging es dann weiter an den Diemelsee. Manche der Straßen haben wir von der Sauerlandtour doch wiedererkannt. Gegen 13:00 Uhr erreichten wir unser Ziel: der Bikertreffpunkt Fährhaus. Hier war eine längere Mittagsrast geplant. Mehr oder weniger unfreiwillig mussten wir die Pause weiter ausdehnen. Kaum, dass wir mit dem Essen fertig waren, begann es in Strömen zu regnen.

Als der Regen dann in einen leichten Nieselregen überging, sind wir dann doch zu unserem nächsten Ziel aufgebrochen: dem Edersee. Nach einem kurzen Marsch über die Sperrmauer waren wir in dem uns wohlbekannten Lokal.

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Frisch gestärkt mit Kaffee und Kuchen haben wir dann die letzte Etappe unter die Räder genommen. Über kleine Straßen ging es Richtung Marburg. Dank einiger großen Umleitungen, dem Regen am Diemelsee und unserem Sitzfleisch bei den Pausen,  mussten wir den geplanten Besuch der Schumacherausstellung in Marburg in den Wind schreiben. Wir haben dies zeitlich nicht hingekriegt. Aber, so weit ist Marburg auch wieder nicht….

Gegen 19 Uhr waren wir wieder an unserem Ausgangspunkt in Hüttenberg. Müde und froh, dass wir verschont geblieben sind von Unfall und heftigen Regen sind wir nach Hause gefahren. Doch nicht ohne vorher Gott für seine Bewahrung ein herzliches DANKE zu sagen.

Armin

hier geht’s zu den Bildern

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Bericht Sauerland-Tour 2016

Tank aufgefüllt, Reifendruck geprüft, jetzt kann es losgehen:

Die erste Tour des CGW-mot 2016 geht in das Sauerland.

Das Wetter ist naja. Kühl und bedeckter Himmel, hier und da mal ein Sonnenstrahl aber mit der Aussicht auf Besserung. Am Gemeindehaus sind die Ersten schon eingetroffen und warten darauf, dass es losgeht. Pünktlich 10:30 Uhr sind wir vollständig: 10 Motorräder, 13 Personen. Nach einem Gebet und einigen Sätzen zur Tageslosung geht auch schon los, Richtung Sauerland. Zunächst über Landstraßen nach Siegen, dann an eine längere Rast am Biggestausee. Hier am „Biggegrill“ haben wir zu Mittag gegessen. Dann ging es nach Osten. Eine Kurvenreiche Strecke, mit vielen Kehren: Die Hochsauerland Höhenstraße, Richtung Winterberg. Gegen 17 Uhr kamen wir dann in unserem Hotel in Hallenberg Liesen an.

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Nach einer erfrischenden und nötigen Dusche erwartete uns ein sehr gutes Abendessen. Den Abend haben wir dann in geselliger Runde in dem Hotel verbracht.

Für den Samstag hatten wir eine große Rundfahrt durch das Sauerland geplant: Zunächst ging es nach Norden zum Diemelsee, an dem wir eine erste Rast einlegten. Dann fuhren wir nach Süd-Westen, nach Ramseck. Hier haben wir ein Besucherbergwerk besichtigt. Dann fuhren wir weiter zum nächsten See: der Hennetalsperre. Hier gab es dann ein verspätetes Mittagessen. Bedingt durch Stau und einen größeren Umweg hatten wir doch viel Zeit verloren. Weiter ging es nach Richtung Osten, nach Winterberg. Hier hatten wir die Chance das Skiegebiet und die Sprungschanzen zu sehen. Gegen 17 Uhr kamen wir dann wieder im Hotel an. Der Koch hatte sich auch für diesen Abend wieder etwas Leckeres einfallen lassen. Manche haben sich das Fußballspiel an dem Abend angesehen, der Rest mit guter angeregter Unterhaltung.

Am Sonntag ging es dann schon wieder Richtung Heimat. Zunächst haben wir in Frankenberg den Gottesdienst der Evangelischen Gemeinschaft im Frankenberger Land besucht.

An der Staumauer des Edersees haben wir eine ausgiebige Mittagspause eingelegt. Frisch gestärkt haben wir vorletzte Etappe nach Marburg unter die Räder genommen. In Cölbe gab es noch eine Kaffeepause, damit wir dann auch noch den Rest der Rückreise schafften. Diesen Rest haben wir dann au der Autobahn zurückgelegt.

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Nach rund 575 Km, davon gefühlten 450km Kurven, waren wir dann wieder glücklich zu Hause angekommen.

Wir sagen unserem Gott ganz herzlich DANKE für alle Bewahrung auf den Straßen. Für das tolle Wetter, das er uns geschenkt hat und auch für die tolle Gemeinschaft, die wir miteinander hatten. Es hat viel Spaß gemacht mit der Truppe unterwegs gewesen zu sein.

Armin Konrad

Hier die Bilder der Tour:

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„Wer bremst – verliert“

Bereits zum 6. Mal hatte die Ev. Chrischona-Gemeinde Hüttenberg zum Motorradgottesdienst eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein konnte der Gottesdienst gefeiert werden. Auch an diesem Sonntagmorgen war es wieder ein Erlebnis, wie die schweren Maschinen bei dem strahlenden Sonnenschein auf den Hof vor dem Gemeindehaus fuhren. Am Ende sollen es rund 50 Maschinen werden. Vertreten war alles von der 125er bis zum Goldwing-Trike.
Mit einem fetzigen Lied „Alles was atmet“ startete die Band „Re:turn“ aus Siegen-Eiserfeld in den Gottesdienst. Die beiden Opas, Hans-Martin Kuhl und Armin Konrad moderierten den Gottesdienst. Zunächst gab es die Prämierung, des ältesten Bikers, des ältesten Motorades sowie des Bikes mit den meisten Kilometern auf dem Tacho. Die BMW hatte stolze 136000 km gelaufen.
Im Interview berichtete die Referentin, wie sie durch einen Nachbarn zum Motorradfahren kam. Sie ist heute Mitglied bei den „Holy Riders“ und verteilt auf den verschiedenen Events und Festivals Bikerbibeln.
Bei einem Ratespiel durften 3 Freiwillige ihre Wissen und ihre Schnelligkeit unter Beweis stellen. Unter anderem waren hier die Referentin Bielfeldt und der Bürgermeister Heller von Hüttenberg beteiligt. Hier galt es, im „Dalli-Klick“-Verfahren, Bremsenteile zu erraten. „Wer bremst, verliert“ so das Motto an diesem Tag.
Helma Bielfeldt berichtete aus ihrem Leben und zitierte auch einige Passagen aus ihrem gleichnamigen Buch.
Im Hintergrund hatten fleißige Helfer das Mittagessen vorbereitet. Steaks und Würstchen gebraten, sowie den Kartoffelsalat und Erbsensuppe vorbereitet. Ein weiterer Höhepunkt war die gemeinsame Ausfahrt. In 2 Gruppen machten sich Biker auf die auf die etwa 90 km lange Strecke. Über Oberwetz, Weilmünster, Weinbach nach Aumenau und über Grävenwiesbach, Waldsolms und Cleeberg wieder zurück nach Hüttenberg.
Wieder zurück war und Kaffee und Kuchen bereitgestellt. Der Tag endete nicht ohne die Einladung zum Bikertreff am 7.11.2015 und dem nächsten Motorradgottesdienst am 24.April 2016. Weitere Informationen unter www.chrischona-huettenberg.de und www.cgw-mot.de.

Am Ende bleibt uns nur der Dank an Gott für alle Bewahrung auf den Fahrten, für das gute Wetter und für alles Gelingen: DANKE.

Der nächste Motorradgottesdienst ist für den 24. April 2016 geplant.

Bilder vom Tag unter http://www.chrischona-huettenberg.de/Veranstaltungen/History/2015/Mogo_Sept/Mogo_Sept.htm

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Motorradtour nach St. Chrischona 28.-30.8.2015

Freitagmorgen, alles grau in grau und es nieselt. War die Wettervorhersage nicht anders?

Trotzdem geht es los. Um 9:30 ist Abfahrt an der Ev. Chrischona-Gemeinde in Hüttenberg. Ziemlich pünktlich kommen wir, 5 Maschinen und 7 Personen, los. Der Regen begleitet uns, mal mehr, mal weniger bis zur BAB-Raststätte Baden Baden. Hier treffen wir auf die wieder, die wir im Stau vorher verloren haben.

Dann geht es weiter bis nach Freiburg. Den ursprünglichen Gedanken, von dort aus dem Rhein entlang zu fahren, haben wir auf Anraten verworfen. Stattdessen sind wir dem Schwarzwald entlang, die „Alte Weinstraße“, gefahren. Und man kann es kaum glauben, etwa ab Freiburg hatten wir strahlenden Sonnenschein. Schon auf dieser Strecke gab es einen kleinen Vorgeschmack, auf das, was uns am Samstag erwartete: Viele Kurven und hoch und runter. Es hat viel Spaß gemacht diese tolle Landschaft zu erleben. Gegen 16 Uhr sind wir in St. Chrischona eingetroffen und kaum, dass wir die Maschinen auf dem Parkplatz abgestellt hatten wurden, wir auch schon von Wolfgang Binniger willkommen geheißen.

Nach der Anmeldung konnten wir die Maschinen dann in der Tiefgarage abstellen und die Zimmer beziehen. Nach Dusche und ein paar Minuten des Entspannens haben wir uns auf dem „Dorfplatz“ getroffen. Hier wurden wir von dem Direktor Chrischona International, Rene Winkler, begrüßt.IMGP0070

Am Abend, nachdem wir uns beim Abendessen gestärkt hatten, bekamen wir noch eine sehr ausführliche und interessante Führung durch Wolfgang Binniger. Sehr anschaulich erklärte er uns die Geschichte von St. Chrischona. In einer Ausstellung wurde gezeigt, unter welch schwierigen Umstände in den ersten Jahrzehnten die Studenten ausgebildet wurden. Den Abend ließen wir dann im Bistro ausklingen.

Foto 29.08.15 15 29 338 Uhr aufstehen, Zähneputzen, Duschen, und Frühstück. 9 Uhr Maschinen besteigen und los geht’s; so lautete die Anweisung unseres Guides Jan…. Kurz nach 9 kam Jan mit noch 3 weiteren Bikern den Berg hochgedonnert. Ziel für den Tag war der Rheinfall bei Schaffhausen. Jan hatte eine Strecke für uns ausgearbeitet, die es in sich hatte. Es ging in Serpentinen hoch und wieder runter, 150m geradeaus waren eine Seltenheit.
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Es war einfach toll, mit einer Gruppe von 9 Motorrädern durch die schönen Landschaften zu fahren und die Natur und natürlich auch das Motorradfahren zu genießen. Am Rheinfall gab es dann eine längere Verschnaufpause. Wir konnten uns die Füße vertreten, die Lunchpakete mussten auch noch vernichtet werden.

Gegen 15:30 hieß es dann wieder aufsitzen und die Rückfahrt antreten. Diese ging dann durch den Schwarzwald. Hoch auf rund 1100m und auf Umwegen und durch wunderschöne Täler wieder zurück Richtung Basel. Den Abend haben wir dann in geselliger Runde am Pizzaofen und Grill verbracht. Hundemüde und total verschwitzt sind wir dann spätabends wieder auf dem Chrischonaberg angekommen.IMGP0075

Sonntagmorgen durften wir den Einführungsgottesdienst der neuen Studenten auf dem Berg miterleben. Entgegen den ersten Planungen sind wir dann unmittelbar nach dem Gottesdienst aufgebrochen und wieder nach Hause gefahren.

Nach über 1100 Kilometer sind wir dann gegen Abend wieder zu Hause angekommen. Es war ein tolles Wochenende, eine tolle Truppe, ein gutes und schönes Miteinander. Und ein herzliches Danke an unseren Gott für alle Bewahrung.

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