Bikertreff am 10. Juni

Eine herzliche Einladung zum Bikertreff am Samstag, den 10. Juni um 15:00 Uhr– ja, ist schon bald. Wir planen das traditionelle Kaffeetrinken und plaudern in der Ev. Chrischona-Gemeinde Hüttenberg, Hauptstraße 197 mit einer anschließenden kurzen Ausfahrt.

Danach legen wir noch ein paar Würstchen auf den Grill und lassen den Tag ausklingen. Es wäre toll, wenn ihr mir eine kurze Rückmeldung gebt, ob ihr bei dem Grillen dabei seid und wenn ja, mit wieviel Personen (cgw.mot@chrischona.org ) – DANKE.

Grüße

Armin

 
Anfahrt zur Chrischona-Gemeinde Hüttenberg:

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Bericht: CGW-mot in der Eifel

Freitagmorgen 7:30: Die Straßen sind nass, der Himmel mit dicken Wolken verhangen. Gegen 8 Uhr eine SMS: „Ich muss die Tour leider absagen..“ Na, das fängt ja toll an…

Im Vorfeld hatten sich weitere Personen aus terminlichen und gesundheitlichen Gründen abgemeldet. Einen Platz konnten wir neu belegen.

Die nächsten Schritte waren: Motorrad aus der Garage holen und das Gepäck verstauen. Jetzt geht es los. Um 9:30 Uhr war Treffen auf dem Parkplatz der Ev. Chrischona-Gemeinde in Hüttenberg. Nach der Begrüßung folgte eine Kurzandacht über die Tageslosung.

Die Strecke führte zunächst über Wetzlar, Limburg, durch das Lahntal bis Koblenz. Kurz nach Limburg setzte der Regen ein. Also ein erster unfreiwilliger Stopp, um die Regenkleidung, soweit vorhanden, anzuziehen.

Der Himmel über Koblenz war komplett grau und es regnete ununterbrochen. Trotzdem schmeckte das Essen und wärmte auch ein wenig auf. Die ursprüngliche Route sollte nach Ahrweiler zur Dokumentationsstätte der Bundesregierung führen. Aufgrund des Dauerregens entschieden wir den Besuch auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen und direkt nach Kinderbeuren ins Hotel zu fahren. Also rauf auf die Maschinen und der an Mosel entlang rund 100 Kilometer durch – den Dauerregen. Gegen 16 Uhr hatten wir das Hotel erreicht und schon kam die nächste Überraschung: Das Hotel hatte erst ab 17 Uhr geöffnet. Wie gut, dass der Wirt im Haus wohnte und uns eingelassen hat. Schnell die Zimmerschlüssel verteilt und unter die heiße Dusche…

Zum Abendessen gab es lecker Schnitzel mit Pommes und die Zusage: Morgen wird das Wetter besser.

In der Tat: am nächsten Morgen waren die Straßen trocken, ein bisschen Nebel und stolze 8° Celsius. Nach dem leckeren Frühstück und einer Kurzandacht brachen wir dann zu der Eifelrundfahrt auf. Eine kurze Etappe führte uns zunächst zum Pulvermaar.

Von da aus fuhren wir weiter nach Maria Laach. Die gesamte Klosteranlage war voller Menschen. Eine Frau sprach uns an, ob wir gezielt nach Maria Laach gekommen wären oder ob wir zufällig in diese Menge geraten sind. Es stellte sich dann heraus, dass gerade eine Wallfahrt stattfand. Mit der Frau hatten wir noch ein längeres Gespräch und sie erzählte uns, dass sie gerade dabei ist, mit 50 Jahren, den Motorradführerschein zu machen.

Nach einer ausgedehnten Pause schwangen wir uns wieder auf die Maschinen und fuhren zunächst durch die Eifel weiter nach Koblenz. Dann entlang der Mosel wieder nach Kinderbeuren. Siehe da, die Mosel gibt es auch bei trockenem Wetter und teilweise sogar bei Sonnenschein. Einige machten bei der Rückfahrt noch einen Abstecher in die Weinberge um noch ein wenig Kurven zu fahren. Zurück im Hotel erwartete uns wieder ein leckeres Abendessen. Den Abend verbrachten wir wieder bei guten Gesprächen und dem einen oder anderen Glas Bier, Wein, Cola, usw.. Wir waren sehr froh darüber, dass wir keinen Tropfen Regen abbekommen hatten und die Schutzkleidung trocken blieb. 

Sonntagmorgen, das Wetter war noch besser als Samstag, ging es bereits um 9:15 auf die Straße. Vorher natürlich Frühstück, Gebet, Packen, bezahlen. Nach wenigen Kilometern erreichten wir unser erstes Ziel: Die Freie Gemeinde in Wittlich. Im Gottesdienst wurden wir gebeten, uns kurz vorzustellen und wurden herzlich willkommen geheißen. Im Anschluss gab es noch Kaffee und gute Gespräche.

Kurz vor 12 Uhr ging es weiter, zurück an die Mosel bis nach Zell an der Mosel, dann nach Osten durch das „Altlayer Bachtal“ in den Hunsrück. Kurz vor Simmern hieß es „bitte kurze Pause“. Gemeint war eine Pipi-Pause, die kam auf dem Dorfplatz doch nicht so gut an. Also weiter zur nächsten Tankstelle in Simmern. Weiter ging es dann durch, schmale, kurvige, steile Straßen hinunter ins Rheintal. Hier wollten wir Mittagspause an einer Dönerbude halten. Die haben wir auch erreicht, aber das Ding war geschlossen. Also haben wir mit der Fähre übergesetzt und sind weiter nach Assmannshausen gefahren. Dort fanden wir eine Gaststätte und pausierten. Die letzte Etappe führte uns über Rüdesheim nach Eltville und von dort in den Taunus nach Idstein. Hier haben wir die Tour offiziell mit einem Gebet beendet. Wir haben viel Grund zum Danken gehabt: kein Unfall, keine Defekte, einer Teilnehmerin, die sich den Rücken verrenkt hatte, ging es wieder gut (wir hatten für sie am Samstagmorgen gebetet und bis zum Nachmittag ging es ihr deutlich besser). Ja, Gott erhört Gebet. Zuletzt ging es dann nach Usingen. Auf dem Weg dorthin zerstreute sich dann die Gruppe, um nach Hause zu kommen. Eine schrieb, was wir alle dann hatten: Home sweet home – extrem couching.    

Unterm Strich war es ein sehr schönes, harmonisches Wochenende, mit vielen Erlebnissen und Eindrücken. Dafür wollen wir unserem Gott ein herzliches Dankeschön sagen.

 

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Bericht Motorradgottesdienst vom 23. April 2017

9. Motorradgottesdienst der Ev. Chrischona-Gemeinde Hüttenberg

Ein Blick auf das Thermometer: 2°, es ist kalt, aber es sind immerhin Plusgrade. Die Wolken am Himmel haben Löcher, so dass immer wieder die Sonnen durchkommt: „Danke Herr, dass du die Gebete erhört hast.“ Und doch machen sich Gedanken breit, wie viele Bikerinnen und Biker kommen, trotz dieser Kälte nach Hüttenberg?

Um 8:30 starten meine Frau und ich Richtung Gemeindehaus. Die letzten Vorbereitungen müssen noch getroffen werden: Schilder aufstellen, dann Kaffee kochen, Bänke und Tische aufbauen, Pavillons aufstellen, Teile des Mittagessens vorbereiten…

9:30: Die Band trifft ein, die letzten Soundchecks werden gemacht – und der erste Biker aus dem nördlichen LDK-Kreis trifft schon ein. Wie sich später herausstellte, ist er mit 84 (!) Jahren der älteste Teilnehmer bei dem Gottesdienst.

Noch eine Stunde bis zum Gottesdienst. Dann geht es Schlag auf Schlag. Eine schwere Maschine nach der anderen rollt auf den Hof bzw. als der vollgestellt war, in angrenzende Höfe, die uns als Parkplätze zu Verfügung gestellt wurden.

Wie sehr hat uns Gott beschämt: Rund 50 Maschinen standen letztlich da – auch etliche von unseren Freuden des CMA (Christian Motocyclist Association).

Mit der mittlerweile üblichen Verspätung von 15 Minuten sind wir denn in den Gottesdienst „Born to be wild“ gestartet. Wieder führten die beiden Opas, Hans-Martin Kuhl und Armin Konrad durch das Programm.

Die Band, zusammengestellt aus Musikern der umliegenden Gemeinden, heizte den Besuchern ordentlich mit ihrer fetzigen Musik ein.

In einem Interview mit Klaus Schmidt lernten wir den Referenten kennen. Klaus Schmidt ist seit November 2015 der Direktor der Evangelischen Gesellschaft für Deutschland. Seine Begeisterung für das Motorrad, die er von Jugend auf hat, war ihm deutlich anzumerken. Deshalb fiel auch die Wahl auf das Thema für den Gottesdienst „Born to be wild“ – Geboren, um frei zu sein.

Diesen Freiheitsgedanken nahmen wir auch mit hinein in den interaktiven Teil des Gottesdienstes. Galt es mit einem ferngesteuerten Auto durch einen Schotterplatz, über eine Wippe das Auto letztlich in einer Karton-Garage einzuparken.

Von 2 Liedblöcken wurde die Predigt von Klaus Schmidt umrahmt. Zunächst betrachtete er den Gedanken der Freiheit, der in diesem Lied „Born to be wild“ steckte. Was ihn zu der Frage führte „Born to be…“ – „Geboren wozu?“.

Motorradfahren macht Spaß – viel Spaß stellte Klaus Schmidt fest. Für die unterschiedlichen Anforderungen stellen die Konstrukteure das entsprechende Modell zu Verfügung. Mit einem Tourenmotorrad fährt man nicht durchs Gelände und mit einer Geländemaschine kann man keine Trial Parcours fahren.

Wer entscheidet, wozu wir auf der Welt sind? Das ist die zentrale Frage. Die Antwort kann nur lauten: Der Schöpfer – der Konstrukteur weiß, wozu er uns gebrauchen will. Und aus dem „Born to be“ wird dann ein „Born to do“.

Nach den Informationen zu dem weiteren Ablauf hieß dann erst einmal stärken. Das Mittagessen war fertig. Es gab „Riesenfrikadellen“ mit Paprika und Pusztasalat dazu noch Weißbrot.

Um 13:30 ging es dann auf die Piste. Die Temperaturen waren soweit angestiegen, dass es richtig angenehm war zu fahren. Über 90 km führte uns die Rundtour durch das schöne Hessen.

Wieder zurück in Hüttenberg gab es frischen Kaffee und Kuchen, den die fleißigen Helferinnen und Helfer für uns vorbereitet hatten.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben. Der größte Dank aber gilt unserem Schöpfer, der mit uns war. Der uns bewahrt hat vor Unfällen, der den Tag erst möglich gemacht hat, der das richtige Wetter geschenkt hat…

Armin Konrad

 

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Highway to Heaven – CGW-mot ist der Arbeitskreis des CGW, in dem sich motorradbegeisterte Christen zusammengefunden haben.