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Bericht zur Tour zu den Festspielen von Elspe 2017

OK, ich gebe es zu: Ich habe nicht wirklich in der Garage bei meinem Motorrad übernachtet. Aber wenn Samstag morgens um 07:30 h die Abfahrt ab Hüttenberg angesetzt ist, kann man durchaus auf den Gedanken kommen.

Naja: Wenn Winnetou einlädt und um 09:30 h  die Türen ins Festival-Gelände in Elspe öffnet, dann müssen wir entsprechend vor dem Aufstehen losfahren.

Und was stand da in Hüttenberg vor der Tür: 2 Blechboxen mit je 4 Rädern und  (m)ein Motorrad – ein zweites kam unterwegs noch dazu. Äh: Waren wir nicht die „Motorrad“-Arbeit?? Naja, aber manchmal geht es halt nicht anders und so mussten heute sechs Personen mit zwei Autos fahren und nur vier Personen durften die Freiheit auf zwei Rädern genießen.

So ging es nach kurzer Andacht und Gebet los und nach einer schnellen Autobahnanfahrt waren wir dann pünktlich da: Vier durchnässt von der letzten halben Stunde im Regen, aber den sechs trockenen Autofahrern nutzten ihre Regenschirme auch nicht viel.

Stuntshow, Pferdeshow, Musik-Programm und seit diesem Jahr ganz neu im Festival-Gelände Elspe die Falknerei mit eigener Greifvögel-Schau gehörten zum Vorprogramm. Nach dem Mittagessen startete dann das Hauptprogramm auf der Naturbühne: Insgesamt 52 Akteure und ein Weißkopfadler brachten Leben auf die Bühne. Winnetou I: Die bösen Eisenbahner wollen ihre Linie verbotenerweise durch das Apachen-Gebiet bauen. Old Shatterhand und Winnetou verhindern das, werden dabei Freunde und Blutsbrüder und Sam Hawkins hat viel gekichert, „wenn ich mich nicht irre. Hihihi“. Die Guten gewinnen, die Bösen verlieren; die Welt ist wieder ein Stück weit besser.

Ok, das Wetter ist auch besser geworden. Die Biker beschließen bei strahlendem Sonnenschein die Rückfahrt mit viele Kurven des Rothaargebirges zu würzen. Gesagt – gefahren und so wurde dies rundum eine gelungene Tagestour – zumindest für uns Biker – die Autofahrer müsst Ihr selbst fragen.

Euer Michael

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Tour zum Herkules nach Kassel

Sonntagmorgen gegen 1 Uhr: Es donnert, blitzt und regnet…. wie soll das bloß werden? Die Wettervorhersage hat doch was ganz anders gesagt.

Sieben Stunden später scheint die Sonne – ein schöner Tag bahnt sich an. Um 9:30 war die Abfahrt geplant. Nach einer kurzen Andacht und Gebet geht es los: 8 Leute verteilt auf 5 Motorräder. Ein 6. Motorrad stößt später noch hinzu.

Zunächst ging es über Biebertal, Frohnhausen, Wetter nach Herzhausen an der Eder. Dort haben wir eine erste Rast gemacht. Weiter dann Meineringshausen, Freienhagen, Habichtswald zu dem Weltkulturerbe „Bergpark Wilhelmshöhe“. Auf dieser Etappe haben uns ein paar wenige Regentropfen erwischt.

Bis zu den Wasserspielen hatten wir noch reichlich Zeit, so dass wir dann zunächst den Oktodon, auf dem der Herkules steht, erklommen haben. Die Stufen nahmen kein Ende…

Dann war es soweit. Punkt 14:30 Uhr hieß es Wasser marsch. Und das Wasser rauschte die Kaskaden hinunter. Zu viert haben wir das Wasser bis zum großen Neptunbecken begleitet. Der Abstieg fiel uns leicht. Den Weg zurück wollten wir eigentlich mit dem Shuttlebus bewältigen. Nachdem wir eine Weile gewartet haben, sind wir losgelaufen und haben die Stufen zum Herkules erklommen.

Zurück ging es dann über Habichtswald nach Fritzlar, wo wir uns in einer Eisdiele eine Erfrischung gegönnt haben. Weiter dann über die B3 nach Marburg bis nach Weimar. Dort auf dem Parkplatz haben wir dann die Tour offiziell mit einem Gebet beendet. Hier hat sich die Gruppe dann aufgelöst und jeder ist nach Hause gefahren.

Ein schöner Tag, wenn auch anstrengend, immerhin sind wir rund 300 Kilometer gefahren, sind unzählige Stufen rauf und runter gelaufen.

Am Ende bleibt der Dank an Gott über das Erlebte, über die Bewahrung auf den Maschinen und auch dort in Kassel.

–> Hier geht’s zu den Bildern <–

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Bericht Tagestour Elspe Festival

Morgens, 8 Uhr war das Treffen und die Abfahrt angesagt. Für mache war das gefühlt weit vor dem Aufstehen.
Doch es hatte keiner verschlafen und nach einer Kurzandacht und Gebet ging es dann los – 8 Motorräder, ein Auto, 15 Personen. Zunächst über die A45 bis nach Olpe , dann am Biggesee entlang nach Elspe. Nach einer kurzen Wartezeit, in der noch ein Bus einparkte, konnten wir dann auf die Parkplätze fast direkt am Eingang fahren.
Da wir ein Arrangement gebucht hatten, brauchten wir uns nicht der Menschenschlange am Haupteingang anstellen, sondern durften durch einen Nebeneingang direkt auf das Festivalgelände gehen. Aber nicht ohne, dass der Häuptling vorher seinen Federschmuck bekam. Noch auf dem Parkplatz bekam ich eine Mütze mit Federn verpasst. Die Nymphensittiche von Michael hatten dafür ihre Schwanzfedern gespendet (Natürlich sind die während der Mauser ausgefallen – es wurde keine Feder gerupft) und Michael hat sie an die Mütze montiert.
Immerhin konnten sich die Mitfahrer im Menschengewühl daran orientieren.
Auf dem Gelände wurden wir bereits von einem Mitarbeiter empfangen, der uns eine Empfehlung für die Besuche der einzelnen Veranstaltungen gab.

Als erstes stand die Pferdeshow „Action, Horses, Cascadeure“ Show auf dem Programm. Hier wurde gezeigt, wie die Akteure sich und ihre Pferde für die Hauptveranstaltung trainieren. Man ahnt, dass hier eine immense Arbeit dahintersteckt. Sei es den Pferden beizubringen über Luftballone zu laufen – der Knall imitiert das Schießen oder gar durchs Feuer zu gehen.
Als nächstes stand die Stuntshow „Nachts im Saloon – der geheimnisvolle Indianer“ auf dem Programm. Hier wurde gezeigt, wie die Schlägereien ablaufen. Es soll schon möglichst echt aussehen und doch tut sich keiner der Akteure dabei wirklich weh.
Mittagessen: Im „Silver Saloon“ war ein Tisch für uns reserviert und schon kurze Zeit nach der Bestellung wurde das Essen serviert.
Zum Abschluss des Vorprogramms haben wir die Musikshow „Dreams and Memories“ besucht. Ein Gruppe aus den USA interpretierte in einem Showprogramm verschiedene Evergreens.

Jetzt geht es endlich mit der eigentlichen Veranstaltung der Karl-May-Festspiele los.: „Im Tal des Todes“. Der Roman wurde auf der 96m breiten Naturbühne inszeniert. Bis zu 40 Pferden wurden bei dem Schauspiel eingesetzt. Außerdem kamen noch die Postkutsche, eine Westernbahn sowie ein Schiff zum Einsatz.

Nach viel Pulverdampf,  Feuer und fliegenden Fäusten ging das Stück nach ca. 2 Stunden zu Ende: die Bösen wurden bestraft und die Guten haben gewonnen.

Auch für die Rückfahrt haben wir uns dann für die A45 entschieden. Gegen 19:15 Uhr sind wir wieder in Hüttenberg angekommen. Auch über diesem Tag steht der Dank, für alles Erleben, für alle Bewahrung, für das gute Wetter und, und, und an unseren Gott.

Bericht von Armin

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