Bericht Wochenende in Rothenburg o. T.

Laut dem Wetterbericht soll es ein sonniges und warmes Wochenende werden. In der Tat, das wurde es auch.
Freitag um 9:30 Uhr war das Treffen angesagt. Nach einer kurzen Andacht und dem Reisesegen sind wir dann aufgebrochen: 9 Motorräder mit 15 Personen. Eine Fahrerin ist später noch dazu gestoßen.
Zunächst ging es auf der A45 bis nach Altenstadt. Weiter durch Gelnhausen zum „Mittelpunkt der EU“. Hier passierte die einzige Panne. Eine Teilnehmerin ist auf dem geschotterten, abschüssigen Parkplatz gestürzt und musste mit ihrem Bike in die Werkstatt. Gott sei Dank ist ihr außer einem blauen Flecken nichts passiert.
Weiter ging es auf kleinen und kleinsten Straßen durch den Spessart. Mittagspause war dann in Miltenberg. Zur Abfahrt waren wir dann wieder vollzählig und das Bike repariert.
Weiter ging es dann wieder abseits der großen Touristenstraßen nach Langenburg. Dort haben wir dann noch eine obligatorische Pause in einem Eiscafe eingelegt. Wenige Minuten vor 19 Uhr hatten wir dann das Hotel in Rothenburg erreicht.
Den Abend verbrachten wir in der Gaststätte Butz wo uns ein leckeres Essen serviert wurde.
Für den Samstag war eine Premiere angesagt. 2 Programme standen zur Wahl: eine geführte Stadtbesichtigung von Rothenburg oder eine Tour nach Dinkelsbühl.
Mit 5 Motorrädern sind wir nach Dinkelsbühl gefahren, der Rest der Teilnehmer hat in der Zwischenzeit Rothenburg erkundet. Hier gab es viel zu sehen. Angefangen bei Käthe Wohlfahrt, dem ganzjährigen Weihnachtsmarkt bis zum Kriminalmuseum mit den mittelalterlichen Foltergeräten. Außerdem ist die Stadtmauer fast vollständig erhalten und begehbar…
Die Tour nach Dinkelsbühl ging wieder, wie auch über kleine und kleinste Straßen. Kaum Verkehr allerdings doch hin und wieder ein Holzlaster. Die Aufmerksamkeit durfte keine Sekunden nachlassen. Auch Dinkelsbühl hat einen schönen alten Stadtkern. Gegen 14 Uhr waren wir wieder zurück, die Mopeds aufgetankt und bereits für die Heimfahrt fertig gemacht.
Aber noch war es nicht soweit. Für den Abend hatten wir einen Tisch in der Gaststätte am Röder Tor reserviert. Hier gab es die verschiedensten Gerichte, rund um die Kartoffel. Pünktlich um 20 Uhr erschien eine schwarze Gestalt mit Laterne und Hellebarde: Der Nachtwächter Stefan. Stefan nahm uns mit in die Aufgabe, die Nachtwächter im Mittelalter hatten. Auf dem Rundgang durch die Stadt erklärte er uns viele Dinge, die zum Leben in Mittelalter gehörten. Eine sehr interessante und informative Sache. Nach etwa 1,5 Stunden waren wir wieder am Ausgangspunkt, dem Röder Tor angekommen, als es plötzlich hieß: „Kommt mal zusammen, ich hab was zu sagen“.
Was folgte ist eine Sache, die in die Analen des CGW-mot eingeht und die Zwei werden diese Tour nie vergessen: Ralf machte Ute einen Heiratsantrag und die beiden verlobten sich – Wow!
Bei einer spontanen Feier im „Dideldum“ – die Kneipe heißt wirklich so – konnten wir noch über den Beiden beten und ihnen Gottes Segen für ihre Verlobungszeit zusprechen.
Nach einer kurzen Nachtruhe, hieß es schon wieder aufstehen. Um 10:30 hatten wir uns in Evangelisch freikirchlichen Gemeinde zum Gottesdienst angemeldet. Wir wurden herzlich empfangen.
Um 12:15 sind wir Richtung Heimat aufgebrochen. Auch jetzt wieder über kleine Straßen und Sträßchen bis zur Burg Wertheim. Hier war Mittagspause.
Den ursprünglichen Plan, den Abschluss auf dem Hoherodskopf zu machen, haben wir fallen lassen und Plan B genommen. Es ging dann über Winsen, Gelnhausen nach Büdingen. In Büdingen haben wir die Tour dann mit einem Dankgebet offiziell beendet. In der Eisdiele haben wir noch mal den Energieschub für die letzten Kilometer geholt. Am Himmel haben sich bereits dunkle Wolken zusammengezogen. Fast alle sind aber dennoch trocken nach Haus gekommen.
Ein herzliches DANKE an unseren Gott, der uns dieses Wochenende geschenkt hat, der uns von großem Schaden bewahrt hat. Der uns ein so tolles Wetter gegeben hat – Danke!