Archiv der Kategorie: Berichte

Move your Soul

Motorradgottesdienst September 2018

„So viele Sommertage in Hessen wie noch nie“, doch ausgerechnet beim Ablassen der Motorradfahrer in Hüttenberg regnete es in Strömen! Der Herbst kam pünktlich genau am Sonntag!

Und trotzdem feierte man Gottesdienst. Einen Motorradgottesdienst, wo die Motorradfahrer mit dem Auto kamen! Nur 6 Personen waren die „Harten“, die sich trauten, mit dem Motorrad zu kommen. Es war „Moselfeeling“, Regenwetter wie bei einer Mehrtagestour in 2018 an der Mosel.

Der Gemeinschaftspastor der Chrischona-Gemeinde Hüttenberg, Christian Sewerin, begrüßte die Anwesenden, den Bürgermeister Christof Heller, die Band QIO und den Pastor der Nachbargemeinde, Christian Linde, der die Predigt hielt.

Bürgermeister Christof Heller dankte der Ev. Chrischona-Gemeinde Hüttenberg für ihr Engagement. Durch einige Veranstaltungen wie z.B. das Spielplatzfest und die Zusammenarbeit in der kommunalen Gemeinde sei sie lebendige Gemeinde im und für den Ort.

Der Organisator, Armin Konrad, gab anschließend einen kurzen Überblick über die Geschichte des Motorradclubs „CGW-MOT“ (Motorradarbeit des Chrischona Gemeinschaftswerkes, www.cgw-mot.de), der ab Ende des Jahres aus versch. Gründen in die Arbeit des CMA (Christian Motorcyclists Association) übergeht. Doch dies ist nur rein organisatorisch – die Veranstaltungen im Jahr bleiben wie gewohnt: 2 Motorradgottesdienste, 4 Bikertreffs, 1 Sicherheitstraining, 2 Mehrtagesfahrten und 4 Tagestouren.

Nach einem kurzen, guten Anspiel von Ines Müller, Lenny Elsner und Hans-Martin Kuhl, bei dem es um die Verführung der Seele ging, fragte Christian Linde: Was ist der Mensch? Ein Nichts? Ein Niemand? Einer von Vielen? Was zählt? Die PS-Zahl des Motorrads?

Die Bibel sagt uns: Der Mensch ist eine lebende Seele! Für Gott sind wir keine Materie! Wir sind Sein Ebenbild, von Ihm geschaffen, nach Seinem Bilde als Mann und Frau! Jeder Mensch ist Gottes Gegenüber, ein Standbild, ein Meisterwerk Gottes! Die Seele überdauert alles, wird nie sterben. Doch: Alle sind schuldig geworden und keiner kann in die Herrlichkeit Gottes kommen. Gott sagt uns, dass er uns liebt und die Seele erhalten will. ER will mit uns in Verbindung bleiben. Und so hat er ein anderes Standbild geschaffen: das Kreuz! Dadurch beweist er uns, dass wir ihm unendlich wertvoll sind. Dies adelt uns.

Wie im Anspiel versuchen uns dunkle Mächte zu verführen und uns in den Abgrund zu reißen. Aber Gott stellt sich dazwischen. In Johannes 3, Vers 16 steht, dass er uns so sehr geliebt hat, dass er seinen Sohn gab, damit wir gerettet werden. Nach dem Sündenfall ist Jesus, sein Sohn, der Einzige, der ohne Sünde ist. Durch ihn gelingt es. Wenn wir unsere Seele umziehen lassen zu Gott, das ist befreiend und glücklich machend: „Move your Soul“ – so das Predigtthema – zu Jesus!

Nach weiteren Lobpreisliedern der Band QIO verlegte man das Mittagessen kurzerhand in den Saal und genoss das Miteinander, das Reden, die Gemeinschaft. Hackfleischpizza, Gemüsetarte und der große Obstkorb kamen gut an, kurze Zeit später dann ging es gleich zum Kaffeetrinken über. Der Regen draußen bestätigte die Absage der Ausfahrt und gute Gespräche untereinander sorgten für gute Stimmung. Der Dank ging an Gott.

Die Angebote für 2019 wurden in Flyern bekannt gegeben und können sicher bald unter www.cma-germany.de eingesehen werden.

Edeltraud Kuhl

Bericht Rhein-Tour 2018

CGW-mot Rhein-Tour 2018

In dieser Tour standen die Burgen entlang der Strecke und natürlich der Rhein in dem Mittelpunkt. Als Höhepunkt sollte, neben den ausgefallen Kurven in dieser Region, auch ein Besuch mit Besichtigung einer dieser Burgen am Rhein sein. Zur Auswahl kam dann die Marksburg. Eines der am besten erhaltenen Burgen.

Aber zunächst wurde vor dem Start der Tour, bei der Chrischona Gemeinde Hüttenberg, eine kleine Andacht mit dem Thema „Identität“ von der Ute dargebracht. Unsere Identität als Mann und Frau, dem Schöpfungsgedanken Gottes bis hin zur Erlangung unserer Identität in Christus.

Bei herrlichem Wetter, fast schon zu warm, sind wir dann in kleinerer aber doch interessanter Gruppemischung mit 4 Motorrädern und 7 Personen auf Tour gegangen.

Ruck zuck haben wir dann auch schon die ersten Kilometer über möglichst viele Nebenstrecken und Bundesstraßen bis zur Schaumburg hinter uns gebracht. Dort wurde eine kleine Pause eingelegt, das gute Wetter und der Austausch unter den Mitfahrern genossen.

Weiter ging es dann über ebensolche Nebenstraßen mit herrlichen Ausblicken entlang der Strecke auf typische ländliche Umgebung und vereinzelt auch Burgen in Sichtweite. Am Rhein angekommen wurde dieser ein kleines Stück begleitet.

 

An der Maksburg angekommen konnten wir auch gleich an der geplante Besichtigung teilnehmen. In der Motorradbekleidung war es aber ein wenig anstrengend den Berg bzw. die Burg zu erobern. Vom Parkplatz bis zum Eingang waren doch noch ein paar wenige Meter zu Fuß zurück zu legen. Ebenso mussten dann noch, bis zum eigentlichen Eingang und damit zum Beginn der Besichtigung, ein paar Höhenmeter zurück gelegt werden. Aber es gibt keine Alternative. Dies wurde uns auch von der Führerein der Besichtigung bestätigt. Die Bewohner bzw. Betreiber müssen dies auch immer wieder „erklimmen“.

Im Vergleich zur moderen Motorradbekleidung muss es im Zeitalter der Ritter mit ihren Rüstungen aber einfacher gefallen sein. Einer gute Übersicht verschiedenerr Rüstungen an den damaligen Kämpfern konnte in der Burg auch vorgenommen werden. Ist dies doch auch Teil der Ausstellung.

 

 

 

Immerhin war der Ausblick beim Rundgang schon beeindruckend und man kann ein wenig nachvollziehen warum die Burg nie wirklich erobert wurde.

Nach einem kleine Imbiss in der Burgschänke wurde die Heimreise angetreten.

Wieder über Kurven und abwechslungreiches Streckenführung grob Richtung Bad Ems und Limburg mit einem kurzen Zwischenstopp am Badesee bei (Alt)Dietz.

 

Den Sprung ins kühle Nass konnten wir dann leider nicht vornehmen ……wenn es uns auch sehr gut getan hätte,

 

 

 

aber trotzdem konnte jeder seine persönliches Erfrischnung und Erholung genießen.

Von hier traten dann die Mitstreiter teils eigenen Wege der Heimreise an. Ein Stück wurden noch gemeinsam weiter gefahren bis es dann immer mehr zur typischen Auflösung kam.

Rund um ein gelungener Tag, sicher auch teilweise anspruchsvoll und herausfordernd in der Streckenführung. So lernen wir mit Unwegbarkeiten, steilen und engen Kurven, oder auch entspannenden Teilabschnitten die Gemeinschaft unter uns zu genießen.

Bericht von Ralf

Bericht zur Thüringen-Tour 2017

Am 24. August 2017 war es soweit, nach kurzen anfänglichen Startschwierigkeiten, Andacht und Gebet, haben sich 14 Personen auf neun Motorräder verteilt und auf dem Weg Richtung Fulda gemacht. Dort war der erste Stopp am Point Alpha geplant mit Besichtigung des „Haus auf der Grenze“. Nach der Weiterbildung ging es dann zum Mittagessen nach Geisa. Frisch gestärkt ging es ein Stück der hessisch-bayrischen Grenze entlang und dann zu unserem Hotel nach Rohr im Thüringer Wald. Dort wurden wir bereits von sechs „Spreewäldern“ auf vier Mopeds erwartet, so dass sich die Gruppe auf 20 Personen und 13 Motorrädern erhöhte.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen Luthers, es ging hoch hinauf auf die Wartburg, Luthers Tintenklecks – der nicht mehr da war – und die Aussicht bestaunen. Wer wollte hat an der Führung teilgenommen, der Rest hat das Wetter genossen. Nach einer kurzen Fahrt ging es dann in die Altstadt Eisenachs für den üblichen Kaffee oder sonstige Erfrischungen. Dort hat sich die Gruppe aufgeteilt, ein Teil ist gemütlich Richtung Hotel aufgebrochen, der andere hat die kurvenreichere Strecke gewählt. Zum gemeinsamen Abendessen haben sich wieder alle im Hotel eingetroffen.

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam leichtes „Mosel-Feeling“ auf, allerdings hatten wir ein Dach über dem Kopf, es hat fast die ganze Nacht geregnet und gewittert. Da die Straßen noch sehr nass waren, wurde die geplante Fahrt durch den Thüringer Wald um etwa eine Stunde verschoben – so war auch genug Zeit für ein ausgiebiges Frühstück, der wichtigsten Mahlzeit am Morgen, und der anschließenden kurzen Andacht. Etwas verspätet wurden dann also die Kurven des Thüringer Waldes unsicher gemacht. Es gab einen kurzen Stopp bei dem Aussichtsturm in Rennsteig und auch in Schmücke, der höchst gelegenen Ansiedlung im Rennsteig-Gebiet.

Zurück im Hotel erwartete uns das Abendessen und zwei Bowlingbahnen, auf denen die ein oder andere ruhige Kugel geschoben wurde.

Sonntag, der letzte Tag bot noch mal viel Sonne. Nach dem Frühstück und der morgentlichen kurzen Andacht trennten sich die Wege der CGW-mot-Biker und der Spreewald-Biker. Wir machten uns auf den Weg nach Meiningen zu einer kleinen Baptistengemeinde um mit ihnen Gottesdienst zu feiern, während sich die Spreewälder bereits auf den Heimweg machten.

Nach dem Gottesdienst ging es auch für den Rest über Fulda, wo sich bereits einer der Biker Richtung Autobahn und Duisburg verabschiedete, Richtung Heimat mit einem letzten Stopp in Flensungen.

Während der vier Tage on Tour gab es keine nennenswerten Pannen oder Probleme, trotz der Tatsache, dass – gefühlt – jede Thüringer Baustelle besichtigt wurde, und der nassen Straßen aufgrund der heftigen Gewitter, blieben wir unfallfrei auf den kurvenreichen, engen Strecken. Der Sommer hat sich von seiner besten Seite gezeigt, außer etwa fünf Regentropfen gab es nur strahlenden Sonnenschein. Wir sind froh über die gute Gemeinschaft und Gott dankbar für all seine Bewahrung auf den insgesamt fast 900 km die gefahren wurden.

 

Simone Konrad

 

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