Motorradgottesdienst 28. September 2014

„Auch im Leben die Kurve kriegen“

Immer nur geradeaus fahren ist langweilig. Die Kurven sind die Faszination. Jeder Motorradfahrer kennt das Gefühl, die Faszination des Kurvenfahrens.

Tage mit Regen, kühl und ungemütlich liegen hinter uns. Dann die Wettervorhersage für den Sonntag: Trocken und angenehme Temperaturen: Danke Gott!

Der Begrüßungskaffee ist gekocht, der Kuchen steht bereit, die Band spiel sich warm und dann fahren die ersten schweren Maschinen auf den Hof. Es geht Schlag auf Schlag, dass die Motorräder kommen. Etwa 50 werden es am Ende sein.

Zunächst wird der Kaffee gestürmt und der Kuchen geplündert. Dann beginnt der Gottesdienst. Die Gemeindecombo hat an diesem Tag die musikalische Begleitung übernommen und sie haben es toll gemacht, wie viele bestätigt haben.

Als Einstimmung läuft ein Video, in dem Motorradstunts gezeigt wurden: absolut nicht zur Nachahmung empfohlen. Die Band spielt das Lied „Dir gebührt die Ehre“ und gibt damit auch schon die Richtung an: Gott gebührt alle Ehre – auch an diesem Tag.

Christian Sewerin und Jürgen Endres führen als Moderatoren durch das Programm. Zunächst wurden zwei Prämien vergeben: für die weiteste Anreise und für den geringste Kilometerstand auf dem Tacho. In einem Interview wurde der Referent des Tages, Giselher Samen, vorgestellt. Giselher Samen ist Missionsleiter des Deutschen Zweiges der „Overseas Missionary Fellowship (OMF) “, der „Überseeischen Missionsgemeinschaft“ mit Sitz in Mücke. Die Mission wurde von Hudson Taylor gegründet und feiet 2015 ihr 150 jähriges Bestehen. Neben der Modellfliegerei ist auch das Motorradfahren eine Leidenschaft von Giselher Samen.

In dem Geschicklichkeitsspiel konnten 3 Biker beweisen, dass sie Nerven wie Drahtseile haben: der heiße Draht brachte es ans Licht, wer die ruhigste Hand hat.

In der Predigt berichtete Samen von seinen eigenen Erfahrungen mit Kurven. Er erzählte von Kurven, die er gemeistert hat aber auch von Kurven die er nicht gekriegt hat. Aber nicht die Kurven sind das Problem, sondern wie man (ich) damit damit umgeht.

Nach dem Mittagessen ging es dann gestärkt auf die Piste. In 3 Gruppen fuhren wir einen „großen Kreis“ rund um Gießen: von Hüttenberg Richtung Gießen-Reiskirchen, dann in die Rabenau und über die Schmelzmühle und Biebertal wieder zurück nach Hüttenberg.

Wieder zurück, gab es frischen Kaffee und Kuchen und natürlich auch kalte Getränke.

Am Ende bleibt uns nur der Dank an Gott für alle Bewahrung auf den Fahrten, für das gute Wetter und für alles Gelingen: DANKE.